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Portion Senf dazu?

Die Bücherei St. Lamberti bloggt

Verfasser

bucholli

Bibliothekar aus Leidenschaft

Blogbeitrag zum Projekt Storytelling

Im Rahmen des Verwendungsnachweises für das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW geförderten Projektes „Digital Storytelling“ haben wir einen Blogbeitrag geschrieben, der jetzt im Blog der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken veröffentlicht wurde.

Hier der Link zum Blogbeitrag:

https://oebib.wordpress.com/2019/05/03/von-tablet-gedoens-zu-mach-deinen-film-digitale-werkstatt-und-voll-appgefahren-ein-kooperationsprojekt-aus-dem-muensterland/

Zwischenstand in unserem Projekt Sprachschatz

Unser Beitrag zum Sprachschatz wurde auf dem Blog der Fachstelle für öffentliche Bibliotheken veröffentlicht:

https://oebib.wordpress.com/2018/12/10/projekt-sprachschatz-die-buendnisse-stellen-sich-vor-buendnis-ochtrup/

Stadt-Land-Spielt – auch in Ochtrup

Es ist schon gute Tradition, dass die Bücherei St. Lamberti ihre für den Herbst neu angeschafften Brett- und Gesellschaftsspiele am zweiten Samstag im September präsentiert, wenn sie sich gemeinsam mit dem Ochtruper Spieletreffen an der Aktion „Stadt – Land – Spielt“ beteiligt. 55 Neuerscheinungen des deutschen Spielemarktes vervollständigen in Kürze den Bücherei-Bestand von fast 900 Brettspielen. Sie werden zur Zeit ins Datei-System eingepflegt, um in Kürze zur Ausleihe zur Verfügung zu stehen. Darunter natürlich auch das Spiel des Jahres, „Azul“ und „Funkelschatz“, das Kinderspiel des Jahres 2018. Bei den übrigen Neuheiten handelt es sich um Spiele für alle Altersklassen, also vom Kindergarten an bis zu Erwachsenen. Ob Fantasy, Wettbewerb, Strategie oder Konstruktion, für jeden Interessenkreis ist etwas dabei. Neue Spiele 2018

Diese Neuanschaffungen stehen im Rahmen von „Stadt – Land – Spielt“ zusammen mit den übrigen über 800 Spielen der Bücherei natürlich nicht nur zum Angucken, sondern vor allem zum Spielen bereit. Die Aktion, an der sich das Ochtruper Spieletreffen und die Bücherei seit einigen Jahren gemeinsam beteiligen, hat das Ziel, Brett- und Gesellschaftsspiele als Kulturgut öffentlich in den Blickpunkt zu stellen und weiteres Interesse für diese Freizeitbeschäftigung zu gewinnen. Die jährlich steigende Zahl der angemeldeten Spielorte in Deutschland und Österreich sprechen für sich. In diesem Jahr werden Veranstaltungen an 143 Spielorten angeboten. Dort treffen sich Familien, Gruppen und Einzelpersonen um gemeinsam miteinander zu spielen und neue Gesellschaftsspiele kennenzulernen.

In Ochtrup findet „Stadt – Land – Spielt“ am Samstag, 8. September, in der Zeit von 14 bis 22 Uhr im Forum der Bücherei St. Lamberti statt. Während dieser Zeit können Besucher/innen ständig dazu kommen. Nicht nur um bewährte Spiele zu spielen, neue Spiele kennenzulernen, sondern auch um neue Mitspieler/innen zu finden.

Anmeldungen sind nicht erforderlich, und der Eintritt ist frei.

(fl)

 

 

DSGVO und/oder das Ende der Bloggerei?

geralt data-protection-regulation-3413077_1920(Bildnachweis: CC0-Lizenz, Gerald auf pixabay.de)

Ein kleiner Hinweis:

Wir haben uns mal mit der neuen Datenschutzgrundverordnung beschäftigt. Datenschutz an sich ist ja eine gute Sache und wenn ich nun nur noch die Hälfte aller nicht bestellten Newsletter bekomme ist das ja auch ein Erfolg, aber die EU-Bürokraten sind – wie so oft  mal wieder weit über das Ziel hinausgeschossen.

Die Folge ist nun, dass wir gar nicht wissen, ob ein Blog nicht schon prinzipiell gegen die DSGVO verstößt. Das wäre dann wohl das Ende der Bloggerei weltweit oder europaweit: Aber wer will das?  Wir sind sehr gespannt auf die nächsten Schritte. Bis es soweit ist werden wir unseren Blog aber offen halten und hoffen auf eure Unterstützung.

Rechtlich heben wir mal nach bestem Wissen und Gewissen unsere Datenschutzerklärung angepasst. Herausgekommen ist ein Monströses Textwerk von 27 DIN-A4-Seiten! So viel mal zum Thema, das ganze soll leicht verständlich und gut lesbar sein. Wir hoffen jedenfalls, uns damit einigermassen gegen Abmahnung abgesichert zu haben. Wer noch etwas findet, was fehlt: Bitte melden, wir bessern gerne nach.

Und grundsätzlich gilt bei uns sowieso: Wir geben keinerlei Daten an Fremde weiter. Aber was WordPress mit euren Daten macht, können wir leider nicht beeinflussen. Wenn ihr hier also Beiträge kommentiert oder liked, dann geschieht das natürlich mit eurem Nicknamen hier bei worpress. Wer nur mitliest, wird – zumindest für uns sichtbar – nur in soweit erfasst, aus welchem Land der Besucher kommt und mit welcher Suchmaschine oder über welchen Link er auf unsere Seite gestossen ist. Persönliche Daten erfahren wir nicht und das ist auch gut so (obwohl wir natürlich schon gerne wüssten, wer die/der regelmässige Leser*in aus den USA ist).

Le

„Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“ 2017–2019 – Auftakt zum Pilotprojekt

Wer wissen möchte, wie unser neuestes Projekt abläuft, dem sei der Blogbeitrag der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken ans Herz gelegt:

https://oebib.wordpress.com/2017/11/13/sprachschatz-bibliothek-und-kita-hand-in-hand-pilotprojekt-2017-2019-auftaktworkshop-zum-pilotprojekt/

Der Hund Erich & Bob Dylan

Erich

»Das Leben nimmt seinen gewohnten Gang, so scheint es: Rüdiger, der Supermarkt-Azubi, fürchtet, dass die Chefin seinen Wurst-Klau bemerkt haben könnte; Postbote Ahmed fiebert dem Treffen mit seiner geheimnisvollen Lieblings-Kundin entgegen; Taxifahrerin Bella hat mal wieder ’ne Stinkwut auf alle Männer dieser Welt; Herr Klose versucht weiterhin, den Tauben im Park Essmanieren beizubringen; Polizeiobermeister Mizerski hilft der alten Frau Kleinschmidt, ihre Konservendosen zu öffnen und erfährt dabei viel Wissenswertes über die Welt des Subatomaren; Bob Dylan kommt in die Stadt und bricht sich kurz vor seinem Konzert beim Fußballspielen ein Bein – das wird die große Stunde von Harry, dem Straßenmusiker! Doch der Schein des Alltäglichen trügt: Sie alle – und noch einige mehr, die uns in diesem Buch einen Tag lang an ihrem Leben teilhaben lassen – verfolgen nebenher in den Medien die Berichte über die mysteriöse Entführung von Erich, dem Hund der Bundeskanzlerin. Und als eine Zeitung glaubt, damit den großen Scoop landen zu können, läuft alles vollends aus dem Ruder.«
So lautet der Klappentext des Verlages zu dem Buch „Erich oder: Der Tag, den Angela M. nie vergessen wird…“ von Karsten Flohr.

1Geschmökert

Das klingt ziemlich skurril und das ist es auch! In dem Buch werden in jedem Kapitel Ereignisse aus dem Leben einer Person geschildert, die alle gemeinsam haben, dass sie an dem Tag passieren, an dem der Hund der Bundeskanzlerin entführt wird und Bob Dylan sich vor seinem Auftritt das Bein bricht. Zusätzlich sind die Geschichten verbunden, weil immer die folgende Geschichte von einer Person handelt, der in der vorherigen Geschichte eine Rolle spielt. So entsteht ein bunter Reigen der merkwürdigsten Geschichten, die alle auf das glückliche Ende der Entführungsgeschichte hinauslaufen und auch das Bob Dylan Konzert wird auf seltsame Weise gerettet.

Sprachlich sind die eigenwilligen Geschichten  auf hohem Niveau. Mitunter muss man um die Ecke denken, um den Sinn zu verstehen, aber das ganze liest sich köstlich und mit viel Spaß, wenn man den auf etwas schrägen Humor steht.

 

Ein schönes Buch für die Lektüre im Urlaub, auf der Terrasse oder einfach so auf dem Sofa

 

Endgegner Zeit und Abschied von einer Idee

http://wp.me/p6DyGJ-Bf

Eierlikörtage

Groen

Montag, 23. Dezember 2014

Wie’s der Teufel will: Unsere dickste Bewohnerin, die das Essen, nein das Mästen, liebte wie kein anderer, ist zwei Tage vor dem kulinarischen Höhepunkt des Jahres gestorben. Sie wog hundertsechzig Kilo, was für ihre 1,45 Meter relativ schwer war. […]

Der Bestattungsunternehmer muss für diese Kundin einen Sarg in Würfelform anfertigen lassen.

Entschuldigen Sie, dass ich diese Sache ein bisschen grob schildere, aber ich kann die Wirklichkeit nicht anders machen, als sie ist: traurig, hart und gleichzeitig zum Lachen!“

1geschmokert

So ein Bespiel eines typischen Tagebucheintrags von Hendrik Groen in dem Buch „Eierlikörtage – Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 ¼ Jahre“.

Der Autor lebt in einem Altenheim in Amsterdam und hat mit der Veröffentlichung seines geheimen Tagebuchs ein überraschenden Erfolg erzielt. Und das völlig zu Recht!

Kurz, zum Teil drastisch, ehrlich und mit viel Humor berichtet der Autor ein Jahr in Tagebucheinträgen über sein Leben im Altenheim. Dieses Leben ist zunächst geprägt von den ewig gleichen Gesprächen über Gesundheit und sonstige Problemchen.  Doch dann gründen sechs Bewohner – einer von ihnen ist der Autor selbst – den Club „Alt-aber-nicht-tot“ (Altanito), der im Laufe der Zeit auf acht Mitglieder erweitert wird. Ziel des Clubs ist es einfach zwei Mal im Monat den Bus rufen und irgendwo hinfahren. Jedes Mitglied überlegt sich vier Ausflüge und so ergeben sich 24 Ausflüge pro Jahr – eine schöne Aussicht. Und gerade die schönen Aussichten sind es, die das Leben noch erstrebenswert machen. Denn auch in den niederländischen Alten- und Pflegeheimen gilt das Spardiktat und die Heimleitung überlegt sich immer neue Sparmaßnahmen und Vorschriften, die das Leben der Bewohner nicht einfacher machen.

Die rund 350 Tagebucheinträge vermitteln eine wundere Einsicht in das Leben der Heimbewohner, da Hendrik Groen eine sehr eigene Sicht hat, die Dinge beim Namen zu nennen und zu beschreiben. Das macht beim Lesen sehr viel Spaß und man ist ständig versucht, wieder einen Abschnitt laut vorzulesen, um gemeinsam Lachen zu können. Und das ist doch wohl das Beste, was man sich von einem Buch wünschen kann!

Lew

 

 

 

Opa Heinrich goes for gold

madnWenn zwei erwachsene Männer zu einem Wettlauf gegeneinander antreten, ist das nicht ungewöhnlich. Wenn sie dabei aber einen Löffel im Mund halten, auf dessen anderem Ende ein Tischtennisball liegt, und keiner der Beteiligten Götz Alsmann heißt, ist das durchaus ungewöhnlich. Und wenn es sich bei diesen Männern, auf die das entschuldigende Attribut postpubertär seit vielen Jahren wahrlich nicht mehr zutrifft, um die Leiter öffentlicher Einrichtungen mit Bildungsauftrag handelt, dann lohnt es sich durchaus zu beleuchten, was denn da wohl hinter steckt.

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