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Portion Senf dazu?

Die Bücherei St. Lamberti bloggt

Monat

Juni 2020

Wo man einpacken kann

Als in Vor-Corona-Zeiten Diskussionen und Gespräche über Klimawandel, Umweltschutz und darüber, was jede/r Einzelne tun kann, an der Tagesordnung waren, hörte ich auch in unserer Kleinstadt immer wieder „Ich würde mir ja einen Unverpackt-Laden wünschen, aber dafür ist das Städtchen wohl zu klein“. Ich fürchte, genauso ist es, weshalb ich gerne die Gelegenheit nutze eine Mitfahrgelegenheit zu einem Laden in einer größeren Stadt zu erwischen.

Seit ich vor ein paar Jahren in Kiel zum ersten Mal in einem Unverpackt-Laden eingekauft habe, ist mein Verbrauch an Zahnpasta rapide zurück gegangen. Keine Sorge, ich putze mir nach wie vor regelmäßig und gründlich die Zähne (mag Bambus-Zahnbürsten immer noch nicht), aber eben nicht mit einer Paste aus der Plastiktube (die unschöne Flecken auf der Schlafanzugjacke hinterlassen kann), sondern mit kleinen Tabs, aus einem ausrangierten Schraubdeckelglas. Ich finde, meine Zähne werden damit schön sauber und mein Zahnarzt hat bisher auch nicht gemeckert.  

Auch festes Haarshampoo hat längst den Einzug in mein Badezimmer gehalten und der Griff zum Seifenstück unter der Dusche ist ebenfalls längst selbstverständlich. Weiterer Vorteil: So manche Seife riecht einfach viel besser als diverse mit viel Chemie versehene Schaumschlägerei aus der Plastikpulle.

Egal, was die Werbung verspricht, da wird meine Laune ziemlich mies.

Ja, ich bin grundsätzlich Fan von Bio-Produkten und mindestens ebenso großer Fan von Müllvermeidung. Umso enttäuschender finde ich es, wenn Bioprodukte nicht nur doppelt verpackt sind, und die äußerste Hülle nur dafür gut ist, mehr Masse vorzutäuschen. Und als ich auf der Zutatenliste für den 25 Gramm Inhalt der kleinen Tüte als erstes „Salz“ las, war mein erster Gedanke „Mist, reingefallen“. Und mein zweiter, dass ich mein Abendessen nur noch „Dinner“ nennen werde, wenn ich das teure Kräutersalz verwende.

Da stimmt dann ein Besuch im Unverpackt-Laden doch versöhnlich, wenn ich mit einem Korb leerer Gläser anrücke und genau die Menge der Produkte einfülle, die ich haben möchte. Hat beim Ein-Personen-Haushalt auch den Vorteil, dass ich einige Zutaten erst einmal in kleinen Mengen zum Probieren kaufe, bevor ich mich damit großzügig bevorrate, wie mit Lebensmitteln und Gewürzen, die ich schon kenne. Das gilt auch für Waschpulver und Reinigungsmittel.

Ein ganz neuer, gar nicht mal so weit entfernter Unverpackt-Laden ist kürzlich in der Region eröffnet worden, der mich allein schon aufgrund seiner Größe und seiner tollen Auswahl begeisterte. Einerseits schön, dass ich jetzt nicht mehr in irgendeine Großstadt fahren muss für die unverpackten Einkäufe, andererseits sind die Chancen, dass im hiesigen Städtchen mal so ein Geschäft aufmachen wird, weiter gegen Null gesunken. Aber frau kann eben nicht alles haben, und ich werde mir eben angewöhnen müssen, bei künftigen Einkäufen im Unverpackt-Laden einen Einkaufszettel mitzunehmen. Der Vorsatz ist da, an einer gelungenen Umsetzung zweifle ich noch. Ich kenn mich doch.

fl

Für Herz und Bauch

Wenn Kinder wohlwollend und sogar anerkennend über ihre Mütter sprechen, erzählen, wie lieb sie ihre Mama haben, dann freut das immer wieder die Glucke in mir. Nicht, dass ich da irgendwelchen unerfüllten Bedarf hätte, dafür haben meine Drei ihre Pubertät lange genug hinter sich, aber ich mag es immer wieder auch die Einschätzung und den Blick anderer Kinder auf ihre Mütter entdecken zu können. Migration ist, wie die treuen Leser/innen wissen, ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt, und Kochen (und Essen) ja sowieso.

Und ein Buch, das all diese Bereiche umfasst, hat – wenn es gut gemacht ist – das Zeug zu einem meiner Lieblingsbücher zu werden, das ich gerne weiter empfehle.

Also liebe Leute, „Mama Superstar“ müsst ihr unbedingt lesen! Sollte ich es mit einem einzigen Wort beschreiben, fällt mir nur „herzerwärmend“ ein. Elf (aus meiner Perspektive) junge Frauen beschreiben liebevoll, aber nicht ganz unkritisch ihre Mütter, die Eines gemeinsam haben, sie sind Migrantinnen.

Biographische Erzählungen von und über Migrant/innen, überhaupt Bücher und Artikel über Migration stellen sehr oft die kulturellen Hürden und sozialen Probleme in den Mittelpunkt. Es ist gut und wichtig, darüber zu informieren und wenn möglich Vorschläge zur Abhilfe zu machen. Aber es ist auch einfach mal schön zu lesen, wie starke Frauen aus verschiedenen Ländern in unterschiedlichen Lebenssituationen mit diesen Hürden und Problemen fertig werden. Der Wunsch, dass ihre Töchter (und Söhne) eine vielversprechende Zukunft haben, dass ihre Kindheit und Jugend besser und einfacher sein soll, als die eigene, verleiht diesen Müttern ganz viel Kraft selbstbewusst ihre Ziele zu verfolgen und zu erreichen und damit ihren eigenen, aber vor allem auch den Lebensweg ihrer Kinder zu ebnen.

Den Porträts, folgen im Buch nicht nur die Lieblingsrezepte der Migrant Mamas, wie sie von ihren Töchtern respekt- und liebevoll genannt werden, sondern die Autorinnen begründen auch jeweils, warum ihre Mutter eine Mama Superstar ist, und haben Empfehlungen für alle anderen Töchter, egal wo und woher. Jede einzelne davon ist es eigentlich wert, hier zitiert zu werden. Aber das verkneife ich mir, ebenso wie auf weitere Einzelheiten und Aspekte dieses Buches einzugehen -die schöne Illustration und das lebendige Layout sollen allerdings nicht unerwähnt bleiben –  sondern wiederhole lieber:

Liebe Leute, lest dieses Buch! Und vielleicht lasst ihr mich danach wissen, ob es euch ebenso gut gefallen hat.

fl

Dienstag? Nein, Montag bis Sonntag

Natürlich habe ich den Beitrag sofort geliked, als meine Lieblingsbücherei am Dienstag erklärte, dass sie sich am #blackouttuesday beteiligt, und fand die vielen schwarzen Profilbilder und Avatare im Netz wirklich gut und wichtig. Ob Bild sich daran beteiligt hat, habe ich nicht recherchiert, warum ich es zum Kotzen fände, darüber habe ich mich ja vor wenigen Tagen noch geäußert.

Und natürlich machen solch eine Aktion und vor allem deren Anlass uns nachdenklich. Die Bilder und Videos vom gewaltsamen Tod – als juristische Laiin erlaube ich mir von Mord zu sprechen – des Afroamerikaners George Floyd sind unerträglich. Nicht nur, weil sie unverpixelt dem Opfer in seinem Todeskampf jede Würde nehmen. Dass der weiße Polizist, der ihm die Luft abschnürt dabei mit der Hand in der Hosentasche völlig unbeteiligt wirkt, macht mich fast so fassungslos wie die Tat selber und die Mittäterschaft der beteiligten Polizisten.

Das Verbrechen ist überall auf Entsetzen gestoßen, außer vielleicht beim US-Präsidenten, dessen Vater dem Ku Klux Klan angehört haben soll, und anderen überzeugten Rassist/innen. Die Reaktionen weltweit waren viel größer und entschiedener als bei anderen Fällen. Nicht, weil der Tod von George Floyd durch Polizeigewalt etwas Außergewöhnliches gewesen wäre – solche Meldungen sind immer wieder in den Medien zu finden und geraten, je nach Entfernung vom Tatort, meistens schnell in Vergessenheit. Jetzt aber sind, erst in den USA und später in vielen anderen Ländern Menschen auf die Straße gegangen und haben gegen Rassismus und rassistische Gewalt protestiert.

Die gewaltsamen Ausschreitungen in den Vereinigten Staaten sind dabei durch nichts zu entschuldigen und zu rechtfertigen. Dass der unempathische Regierungschef sie zu Wahlkampfzwecken nutzt, und entgegen zahlreicher Zeugenberichte ausschließlich Antifa und radikale Linke dafür verantwortlich macht, ist erbärmlich, Antifaschist/innen zu Terrorist/innen erklären zu wollen, einfach nur dumm. Vielleicht ist es an der Zeit das selbsternannte „stabile Genie“ mal darüber aufzuklären, dass die über 400 000 US-Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, ihr Leben im Kampf gegen den Faschismus gelassen haben.

Ja, ich finde, Jede und Jeder haben das Recht, sich über Rassismus und rassistische Gewalttaten zu empören und dagegen friedlich(!) aufzubegehren und zu demonstrieren, aber ich finde, das sollten wir nicht nur tun, wenn gut 8 000 Kilometer entfernt Abertausende von Menschen in zahlreichen Städten uns das vormachen. Deshalb bin ich froh, dass es auch in deutschen Städten Demonstrationen, Kundgebungen und landesweite Aktionen gibt, um Gerechtigkeit nach dem Mord an George Floyd zu fordern und sich gegen Rassismus zu positionieren.

Aber ich finde es bedauerlich, wenn die öffentliche Positionierung immer wieder einen Anlass braucht. Ja, es ist gut, richtig und wichtig, wenn deutsche Demokrat/innen auf die Straße gehen, nachdem Flüchtlingsunterkünfte angezündet, Walter Lübke ermordet wurde, der Versuch ein Blutbad in einer Synagoge anzurichten Todesopfer geopfert hat und ausländische Gefängnis-Insassen in ihrer Zelle verbrennen – die Liste lässt sich leider(!) noch fortsetzen. Aber, solange Berichterstattung, Demonstrationen und Diskussionen über solche Fälle nicht dazu führen, dass wir alle uns mal Gedanken machen über unseren eigenen Alltagsrassismus, dann ist das alles nur Fassade. Und wer jetzt behauptet, niemals rassistische Gedanken zu haben, die/der soll sich bitte mal daran erinnern, wann sie/er zum letzten Mal einen Menschen mit nicht weißer Hautfarbe nach dessen Herkunft gefragt hat und sich mit der Antwort „aus Gelsenkirchen“ zufriedengegeben hat.

Rassismus ist in Deutschland ein Problem, dass mit dem Ende der Nazi-Diktatur nicht in der Versenkung verschwunden ist, sondern im Gegenteil seit einiger Zeit eine unrühmliche Renaissance erlebt, wie nicht nur die jüngste Kriminalstatistik, sondern auch vermehrte Arbeit für MAD und Verfassungsschutz deutlich machen. Es ist ein Problem, dass uns alle angeht, und gegen das – zumindest nach meinen Wunschvorstellungen –  alle aufstehen müssen, denen Werte wie Toleranz, Respekt, Weltoffenheit und Rechtsstaatlichkeit wichtig sind. Das dürfen wir nicht denen überlassen, die nur aufgrund von Hautfarbe und Aussehen Zeit ihres Lebens immer wieder Opfer von Rassismus werden, egal ob sie in Straubing oder Aleppo geboren sind. Ja, ich würde mir wünschen, dass jedes Mal, wenn in Bus und/oder Bahn das Wort „Kanacke“ fällt, die Mehrheit der Mitfahrenden reagiert, und sei es nur mit dem kollektiven Griff zum Handy um Anzeige wegen Beleidigung zu erstatten. Und warum nicht mal, wenn man dann ohnehin am Bahnhof ist, die behördliche Versicherung, es gäbe in Deutschland kein Racial Profiling überprüfen, indem man jemanden, dessen Aussehen als Hinweis auf andere Herkunft oder Religionszugehörigkeit herhalten muss, im Beisein von Polizei-Beamt/innen fragen, wie oft sie/er in dieser Woche schon die Ausweispapiere vorzeigen musste?

Ich weiß, der Moment zwischen Zivilcourage zeigen und blutend am Straßenrand zu liegen kann verdammt kurz sein. Aber auf erkannte Missstände an geeigneter Stelle aufmerksam zu machen, ist keine Heldentat, kann allerdings sehr langwierig sein. Und je mehr Menschen deutlich machen, dass sie Rassismus, egal in welchem Umfeld, zu welcher Gelegenheit und in welchem Ausmaß nicht akzeptieren, desto wirkungsvoller wird dieser Einsatz sein.

Wie sehr dauerhaftes, peinlich berührtes Schweigen oder bequemes Wegsehen den Grundsatz von Gleichheit und Gerechtigkeit für alle Menschen unabhängig von Aussehen, Herkunft, Religion massiv gefährdet, sehen wir gerade jenseits des großen Teichs. Es liegt an uns, dass wir, unsere Kinder und Enkel es hier in dem Ausmaß nicht erleben müssen.

So, das war jetzt nicht – auch wenn es sich ein bisschen so anhören mag – mein Wort zum meteorologischen Sommeranfang, sondern ein Anliegen, das mir so wichtig ist, dass ich mir wünsche, schwarze Profilbilder und Avatare im Netz wären nur ein Anfang für eine wachsende, friedliche und solidarische Bewegung.

fl

„Organ der Niedertracht“

Es gibt Leute, bei denen frage ich mich immer wieder, wie die morgens in den Spiegel gucken können, ohne umgehend ihr Frühstück der Badkeramik im Wortsinn zu übergeben. Dazu gehören diejenigen, die von ganz Rechtsaußen die „politische Mitte“ reklamieren. Dazu gehören auch diejenigen, die bei unverschämt hohen Gewinnen jede Möglichkeit der beschönigend genannten „Steuervermeidung“ ausnutzen und in Krisenzeiten Kohle von genau dem Staat kriegen wollen, den sie um notwendige Einnahmen betuppt haben. Nicht zu vergessen diejenigen, wie ein Self-made-Koch und Möchtegern-Prominenter oder ein mehrfach wegen Drogenbesitzes vorbestrafter, rassistischer und antisemitischer Barde, die ihre eigenen Wahnvorstellungen mit ganz viel Aggressivität als Wahrheit und Mut zum Widerstand verkaufen wollen.

Aber ganz weit oben auf meiner (nationalen) Liste steht ein Mann zusammen mit seiner Belegschaft, dem Berufskollegen vorwerfen, er halte „den leisesten Zweifel an der eigenen Sichtweise schon für Verrat“ und arbeite mit „der Methode eines Revolver-Journalismus“, und dem ein ehemaliger Bundesrichter „kenntnisfreie Panikmache und rechtspolitische Scharfmacherei auf sehr niedrigem Niveau“ bescheinigte. (Zitate aus Wikipedia)

Foto: bildblog.de

Die Hetze der Springerpresse gegen die Studenten der 68er Bewegung, die von „langbehaarten Affen“ schrieb und Dutschke als „Politgammler“ bezeichnete, ist unvergessen, und Günter Wallraffs „Aufmacher“-Buch über seine undercover Tätigkeit als Bild-Redakteur barg für viele Leser/innen wenig Überraschung, aber umso mehr Bestätigung. Und so empfand ich es als heuchlerische Geschmacklosigkeit, als Bild sich im Jahr 2013 zur neuen APO ausrief.

Aber Bild wäre nicht Bild, wenn sie nicht auch weiterhin bei der Wahl ihrer Chefredakteure und deren Kampagnen unbeirrt nach dem Motto handeln würde „schlimmer geht immer“, wie die aktuelle Stimmungsmache gegen einen ausgewiesenen Fachmann auf dem derzeit überaus wichtigen Gebiet der Virologie zeigt. Ein Job in der Bild-Redaktion scheint vorauszusetzen, dass die Mitarbeiter/innen all das in Sekundenschnelle vergessen, was sie in ihrer Ausbildung –  so die nicht bei Springer und anderen Verlagen stattgefunden hat, die ebenfalls gute Aussichten aufs Siegertreppchen beim Niveau-Limbo haben – über Wahrhaftigkeit, Seriosität und Faktentreue gelernt haben. Mir ist und bleibt es immer ein Buch mit sieben Siegeln, warum Redakteur/innen und freie Mitarbeiter/innen jede hoffentlich früher mal vorhandene Anwandlung von Berufsethos über Bord werfen und sich in den Dienst eines, mit Verlaub, Schmierenjournalismus stellen.

Dass die, wie ich finde, angemessene Reaktion von Professor Drosten auf die Anfrage, mit der gleichzeitig (Zeit-)Druck aufgebaut werden sollte, „Ich habe Besseres zu tun“ den Bild-Chefredakteur schäumen ließ, war ja zu erwarten. Zudem ist ja nicht auszuschließen, dass er seinem Vorgänger auf dem Chefsessel hilfreich zur Seite springen wollte, dessen Media-Agentur derzeit mit Professor Streek einen anderen Virologen und dessen Arbeiten vermarkten möchte.

Natürlich war es ein gefundenes Fressen für Bild, dass Drosten anfangs dämlicherweise die komplette Anfrage des Bildredakteurs inklusive Kontaktdaten veröffentlichte. Das Gezeter war erwartungsgemäß groß, hielt aber die Bild nach dem Mimimi in eigener Sache nicht davon ab, wenige Tage darauf unverpixelte Bilder und Videos vom Todeskampf des durch Polizeigewalt ums Leben gekommenen Afroamerikaners George Floyd zu veröffentlichen. Die unterschiedliche Gewichtung des Respekts vor der Privatsphäre eines weißen Bild-Mitarbeiters und der Würde eines farbigen Ex-Basketballers ist eines der zahllosen Beispiele, weshalb ich der Feststellung Max Goldts aus dem Jahr 2001 über die Bildzeitung nur uneingeschränkt zustimmen kann:

„Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem Redakteur dieses Blattes freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz grade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“

fl

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