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Portion Senf dazu?

Die Bücherei St. Lamberti bloggt

Monat

März 2017

Kopftuch – Stoff für Debatten?

Collage

Das Kopftuch muslimischer Frauen ist bekanntlich Gegenstadt zahlreicher, oft unsäglicher Diskussionen. Mancher dieser Debatten selbst würde ich ein Kopftuch wünschen, weil viele Argumente so offensichtlich an den Haaren herbeigezogen werden.

Vorab: Mir geht es um den Hidschab, jenes Stück Stoff, das Haare, Hals und Dekolletee bedeckt, also den Blick der Trägerinnen nicht einschränkt, ihre Mimik erkennen lässt und damit eine Kommunikation keineswegs stört. Burka und Nikab, die eine visuelle Kommunikation unmöglich machen, sind keine Kleidungsstücke, über die es sich zu diskutieren lohnt, nicht nur, weil sie hierzulande so gut wie nie getragen werden. Ebenfalls will ich betonen, dass ich ein Kopftuch ablehne, wenn eine Frau es nicht aus eigener Entscheidung trägt, sondern weil sie dazu gezwungen wird. Aber die Frauen, mit denen ich mich bisher über ihr Kopftuch unterhalten habe, haben mir sehr, sehr glaubhaft versichert, dass sie es aus freien Stücken und eigenem Willen tun. Natürlich spielt auch die Tradition eine Rolle, aber solche Traditionen hat die westliche Welt bekanntlich auch, wenn es um Fragen der Bekleidung geht. Es kommt wohl kein Manager auf die Idee, auf der Vorstandssitzung eines Großkonzerns in Shorts und T-Shirt aufzutauchen.

Und ja, auch die Religion spielt eine große Rolle, wohl für den größten Teil der Kopftuchträgerinnen. Aber daraus den Schluss zu ziehen, dass es ihnen um die Demonstration einer religiösen Überlegenheit gehe, halte ich – gelinde gesagt – für sehr abenteuerlich. Vor allem in Zeiten, in denen es in manchen Kreisen auf wenig Verständnis stößt, wenn (vor allem jüngere) Menschen dafür belächelt, oder sogar kritisiert werden, dass sie regelmäßig in eine christliche Kirche gehen – freiwillig und gerne.

Ich gebe gerne zu, ich persönlich bin nicht religiös genug, zu verstehen, wie jemand aus Verbundenheit zum Glauben darauf verzichtet, sich mal den Frühlingswind durch die Haare wehen zu lassen. Sich niemals Sorgen um einen Bad-Hair-Day zu machen, wiegt das für mich nicht auf. Aber ich maße mir auch nicht an, ein Urteil über die Beweggründe derjenigen fällen zu dürfen, die sich für das Kopftuch entschieden haben.

Ob ich es schön finde, steht nicht zur Debatte. Und ehrlich: bauchfrei mit Nabelpiercing ist für mich auch nicht gerade ein ästhetischer Genuss, ebenso wenig wie Gesundheits-Latschen mit weißen Baumwollsocken. Aber darüber aufregen? Vertane Lebenszeit.

Ja, ich gehöre zu denjenigen, die sich seit den 70er Jahren für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen einsetzt und sich dafür immer wieder den Mund fusselig geredet hat und noch redet. Zähneknirschend gestehe ich dieses Recht auch den Frauen zu, die die Einschaltquoten für solche TV-Formate wie den „Bachelor“ in die Höhe treiben – als sich vor der Kamera nahezu prostituierende Teilnehmerinnen, wie als begeisterte Zuschauerinnen.

Wenn wir uns an solche TV-Sendungen gewöhnt haben, ebenso wie zum Beispiel an barbusige Zeitschriftentitel, warum sollen wir uns nicht an den Anblick des Hidschab gewöhnen können? Warum Bestimmungen, statt selbstverständlicher Akzeptanz? Wenn die Kopftuchträgerin an der Kasse des Supermarktes sitzt oder hinter dem Bankschalter steht, ohne dass sich jemand darüber echauffiert, dann ist das für mich auch ein Stück Gleichberechtigung. Denn, wer muslimischen Frauen das Recht nehmen will, freiwillig (!) ein Kopftuch zu tragen, steht für mich auf derselben Stufe wie die Männer, die ihre Frauen, Töchter und Schwestern dazu zwingen, es zu tragen.

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Fix gekocht

Tomatensauce

Dass ich gerne esse, ist kein Geheimnis, das sieht man mir sogar an. Deutlich! Und weil ich gerne esse, koche ich auch gerne, meistens jedenfalls. Die Jahre, in denen mindestens eines der drei Lieblingskinder irgendetwas zu meckern hatte, wenn das Essen auf dem Tisch stand, sind vorbei. Regelmäßig zu hören „Iii, da sind ja Zwiebeln drin“ (Ja, die sind aber so verkocht, dass du ruhig draufbeißen kannst) und „Das mag ich nicht, das habe ich noch nie gemocht“ (Letzte Woche hat es dir noch gut geschmeckt, und die Wochen davor auch), fördert nicht gerade die freudige Bereitschaft, stundenlang in der Küche zu stehen, zu schnippeln und zu brutzeln, um die Brut groß zu kriegen und dabei gleichzeitig gesund zu halten. Inzwischen ist das Trio für seine Ernährung selbst verantwortlich, und Mutter kocht (fast) nur noch das, was sie besonders gerne mag. Das macht Spaß, ist aber nicht sonderlich figurfreundlich.

Und ja, ich kann kochen, mit und ohne Rezept. Was ich nicht kann und vor allem nicht will: Mich jemals mit den ganzen Tütchen und Pülverchen anfreunden, die als Fix-Produkte beworben und verkauft werden. Mal ein willkürlich herausgesuchtes Beispiel, von dem mir die Werbung weismachen will, dass damit ein Tomate-Mozarella-Auflauf nicht nur „phantastisch aussieht“ , sondern auch noch ein „tolles Geschmackserlebnis bietet“. Benötigt werden für dessen Herstellung: 250 g Tortelloni, 300 g Tomaten, 1 Kugel Mozzarella, 50 ml Schlagsahne (warum heißt das dann eigentlich nicht Tortellini-Auflauf mit Tomate und Mozarella?) und natürlich besagtes Tütchen. Darin sind nach Herstellerangaben enthalten: 22 % Tomaten, Stärke, Reismehl, Gewürze (Zwiebeln, Knoblauch, Pfeffer), Sonnenblumenöl, Jodsalz, Zucker, Glukosesirup, Basilikum, Thymian, Oregano, Milcheiweiß, Aromen, Hefeextrakt, Emulgator Lecithine, Säuerungsmittel Citronensäure.

Mal ganz ehrlich, eine einfache Tomatensoße mit ein paar Zwiebeln, Knoblauch, etwas Suppengrün, Kräutern und Dosentomaten zu kochen, ist kein Hexenwerk und nur unwesentlich zeitaufwändiger, als den Tüteninhalt mit Wasser und Sahne aufzukochen. Und was zur Hölle haben Zucker und Glukosesirup, Stärke und Reismehl, Milcheiweiß und Lecithine in einer Tomatensauce zu suchen? Warum braucht man Zitronensäure als Säuerungsmittel, wenn Mutter Natur der Tomate schon eine natürliche Säure gegeben hat? Aber vor allem: Warum soll ich Aromen essen, wenn mein Gewürzschrank ordentlich bestückt ist?

Und natürlich immer wieder der Hefeextrakt. Anders als Glutamat ist er nach unseren Bestimmungen kein chemisch hergestellter Geschmacksverstärker und braucht deshalb keine der bösen E-Nummern. Aber er enthält dennoch einen beträchtlichen Anteil an Glutaminsäuren, die dafür sorgen, dass auch die Tomate in Pulverform noch ein bisschen nach Tomate schmeckt.Für mich ist Hefeextrakt nichts anderes, als der Geschmacksverstärker für das gute Gewissen und dürfte  völlig überflüssig sein, wenn geschmackvoll gekocht wird.

Übrigens: die Tomaten und der Mozarella für den Auflauf müssen nach wie vor in Scheiben geschnitten werden, egal, ob das Tütchen verspricht, dass alles ganz fix geht.

Was vor allem bei all dem Fix-Tüten-Gedöns gnadenlos auf der Strecke bleibt: Der Spaß am Kochen! Es ist doch toll, mal ungewöhnliche Kombinationen von Lebensmitteln auszuprobieren, beim Griff in den Gewürzschrank mal mutig zu sein und zu entdecken, dass beispielsweise Möhren und Curry sich hervorragend vertragen, dass eine Prise (!) Zimt den Frikadellen einen besonderen Pfiff geben.

Und ja, es ist toll, neue Rezepte auszuprobieren und nach eigenen Vorlieben abzuwandeln. Aber nicht jedes Rezept, denn da gibt es auch eine Menge an Kuriositäten, die es nicht wert sind, Lebensmittel dafür zu verschwenden. Das aber lässt sich meistens schon an der Zutatenliste und der vorgeschlagenen Zubereitung erkennen. AlKochbuch überlerdings nur dann, wenn man kochen kann. Und das lernt man mit Hilfe von Kochbüchern und durch Erfahrung, aber ganz bestimmt nicht mit Fix-Produkten.

Nur so am Rande: Für diejenigen, die auch für die Fix-Tüten noch besondere Anleitungen brauchen, gibt es tatsächlich dicke Kochbücher zu diesem Thema. Allerdings nicht (mehr) im Bücherei-Bestand, sondern (noch) im Flohmarkt, der bis einschließlich Samstag geöffnet hat. Dass im Regal jetzt zwei Kochbücher weniger stehen, fällt bei über 600 Exemplaren überhaupt nicht auf. Mit anderen Worten: Wir haben für jeden Geschmack etwas dabei, ganz ohne Tütchen.

 

Pixel für Reiskörner

Weil jedes Reiskorn

Mit klitzekleinen Bildchen, nicht mal auf Briefmarkengröße, Geld zu machen, dafür braucht es tolle Ideen und einen großen Namen in der Kunstwelt. Oder es braucht ganz viele tolle Ideen und ein großes Herz – und am besten noch einen bekannten Namen in einem Internet-Forum. Wenn dann noch diese kleinen Bildchen als Avatare an die Mitglieder der Foren gegen eine Spende für einen guten Zweck „verkauft“ werden, dann kommt am Ende doch tatsächlich eine ganze Menge Geld dabei raus.
Wer in diesem Blog regelmäßig liest, erinnert sich vielleicht an meinen Beitrag „Was Lästerei für Folgen hat“, in dem ich schrieb, wie wir unsere hochgeschätzte Illustratorin für eine ehrenamtliche Unterstützung gewinnen konnten. Für die, die es nicht gelesen haben: Betsi, die „bunte Kuh“ (so ihr Nickname) und ich haben uns im Forum einer großen Frauenzeitschrift kennen, schätzen und mögen gelernt. Und genau in diesem Forum begann vor vier Jahren etwas Einzigartiges, das später den Titel bekam „Mit kleinen Bildern zu großen Zielen“. Groß aufgebauschter Promi-Tratsch war Anlass für eine Blödelei unter der Überschrift „In China ist ein Sack Reis umgefallen“. In weitaus wichtigeren Nachrichten ging es auch um Säcke, aber mit Sand befüllte, die tausenden während der Hochwasserkatastrophe 2013, vor allem in den östlichen Bundesländern gebraucht wurden. Während der Reissack-Blödelei hatte die Säcke Ausschnitt„bunte Kuh“ dann plötzlich den Geistesblitz, im Forum Säcke für den Hochwasserschutz bereitzustellen. Die Aktion „Wir bauen einen virtuellen Deich“ war geboren. Die Hobbyzeichnerin begann Säcke mit den verschiedensten Accessoires zu zeichnen und bot den User/innen gleichzeitig an, nach deren Vorschlägen und Vorlieben Säcke zu gestalten. Gegen eine Spende für die Opfer der Hochwasserflut konnten dann viele Mitglieder der Community sich mit einem ganz persönlichen Avatar präsentieren. Es waren am Ende fast 400 und die Aktion hatte innerhalb weniger Monate ein Spendenaufkommen von sage und schreibe 6 765 Euro erzielt.
Diese, wie auch die weiteren Spendenaktionen liefen über die Aktion „Deutschland hilft“, so dass für alle Beteiligten sicher gestellt war, dass das Geld ohne Umwege genau dahin ging, wo es gebraucht wurde. Und ja, es gab und gibt seitdem weitere Spendenaktionen, jedes Jahr für einen anderen Spendenzweck und jedes Jahr mit neuen Avataren. Da waren bisher schon Schmetterlinge, japanische Puppen, Superheldinnen und Marktfrauen am Start.
Für sie selber, so die Initiatorin, war es anfangs eine persönliche Überraschung festzustellen „was ich so alles kann“. Aber noch größer ist die Freude darüber, „dass ich mit ein paar Bleistiftstrichen und Mausklicks von zu Hause aus etwas bewirken kann“. Auch, wenn sie inzwischen eine Menge Übung hat, es ist schon deutlich mehr Arbeit, die Avatare Foren kompatibel zu gestalten, denn die Technik sieht eine maximale Größe von gerade mal 80×80 Pixeln vor, also Briefmarkengröße – wohlgemerkt nicht Sondermarken. Da braucht es schon einige Erfahrung, die Bilder so zu gestalten, dass die wichtigsten Aspekte gut sichtbar sind und Kleinigkeiten nicht den Gesamteindruck zu einer bunten Suppe verschwimmen lassen. Also ich finde, die Forenbetreiber, die mit diesen Avataren stolz sein können auf dieses Alleinstellungsmerkmal im Netz, sollten durchaus mal die Technik-Abteilung anweisen, daran zu basteln, die Möglichkeiten ein bisschen zu vergrößern.
Immerhin sind es inzwischen über 800 Avatare, die Frau Kuh in der Zwischenzeit „zusammengeschraubt“ (O-Ton) hat, und ein Ende ist zum Glück nicht abzusehen. Glück vor allem für die Organisationen, die sich über die Spenden freuen konnten und können. Da waren neben der Hochwasserhilfe auch die SOS-Kinderdörfer, die Kinderkrebshilfe und die Flüchtlingshilfe weltweit. Und finanziell? Beim Kassensturz vor einigen Tage „bin ich fast vom Stuhl gefallen“, so erzählt die „bunte Kuh“, denn sind bislang stolze 12 500 Euro zusammengekommen. Mit Bildchen in Briefmarkengröße!
Und täglich wächst diese Summe, denn auch die aktuelle Aktion für die Hungerhilfe in Afrika findet Unterstützer/innen. „Weil jedes Reiskorn zählt“ kamen seit Jahresbeginn 1 135 Euro (Stand 16.3.) zusammen.
So, das war der Teil, in dem ich mal ein tolles Engagement dargestellt habe, einfach, weil es das wert ist, bekannt zu werden. Und jetzt kommt der Teil mit der „Werbung“ für die aktuelle Aktion: Wer sich auf facebook, whatsapp oder seinem Lieblingsforum mit einem neuen Profilbild schmücken möchte, wer seine Visitenkarten aufpeppen möchte und dabei gleichzeitig dazu beitragen will, dass die Reisschalen der hungernden Kinder gefüllt werden können, findet weitere Infos auf der Avatarama-Seite der „bunten Kuh“ und/oder bei der „Aktion Deutschland hilft“ (ein bisschen runterscrollen).

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Reisschalen-Galerie

 

 

Häkeln für den Spülspaß?

hakelnNeues vom Handarbeitsmarkt! Bereits vor einigen Wochen hatte ich mich über einige Besonderheiten – eher Absonderlichkeiten – geäußert, jetzt gibt es etwas Brandneues, dessen Werbung mich beeindruckt. Da wird doch tatsächlich behauptet: Jetzt macht der Abwasch Spaß!

Niemals! Nicht mal den Heerscharen von Tellerspüler/innen in Villa Riba und Villa Bacho nehme ich ab, dass ihr Lächeln auf dem Fernsehbildschirm einen anderen Grund als die Filmgage hatte. Und jetzt soll das Spülen zu einer freudigen Angelegenheit werden, wenn dazu selbstgehäkelte Schwämme aus einer Neuerscheinung auf dem Wollmarkt verwendet werden. Liebe Leute, nicht mal das Häkeln farbenfroher Blümchen, Obst- und Gemüsestückchen, Blümchen, Sternchen und Wölkchen für diesen Zweck könnte mir jemals Spaß machen.

Also, neu ist die Idee ja nicht, Küchenhelfer im Do-it-your-self Verfahren herzzustellen. Bislang war die Ausführung überwiegend ökologisch Interessierten als Beitrag zu weniger Umweltverschmutzung vorbehalten. Man muss aber schon sehr, sehr engagiert sein, um sich freiwillig die Finger mit Paketgarn zu zerkratzen für beige-braune Topfkratzer als Alternative zu ihren billigen Plastik-Kollegen oder schnell rostenden Drahtschwämmen .

Weniger engagiert, und gar nicht umweltbewusst muss man sein, um aus der Neuerscheinung auf dem Wollmarkt, Spülschwämme zu häkeln oder zu stricken. Im Dienste der Wahrheitsfindung habe ich den Selbstversuch gestartet und für 1,95 Ocken 50 Gramm in Knallrot gekauft. Wenn also das Spülwasser völlig verdreckt ist, brauche ich nicht im Trüben zu fischen, um meinen Spülschwamm zu finden. Die Banderole verrät mir zwar das Gewicht, nicht aber die Lauflänge. Vielleicht spekuliert der Hersteller, dass ich dann vorsichtshalber ein Knäuel zusätzlich kaufe. Ätschbätsch: Nö!

Ebenfalls verrät mir die Banderole, dass es sich um ein Produkt aus 100 Prozent Polyester handelt. Kann man auch selber drauf kommen, wenn man sich das Garn mal unter die Nase hält und daran riecht. Die Innovation dieses Produkts jedenfalls besteht darin, dass in ein dünnes Polyestergarn winzige, abstehende Stücke eines glänzenden Plastikfädchens eingearbeitet sind. Sie sind nicht sehr viel größer als die Plastik-Partikel, vor denen Meeresbiologen eindringlich warnen, weil sie Flora und Fauna in den Gewässern zerstören. Soviel Optimismus, zu hoffen, dass beim Gebrauch des selbstfabrizierten Spülschwammes diese Plastikteilchen, die sich mit der Zeit ablösen können, im hiesigen Klärwerk rückstandslos herausgefiltert werden, habe ich leider nicht. Und dass es die Fische und Pflanzen, die daran zugrunde gehen, tröstet, dass die Teilchen knallrot sind, bezweifle ich ganz stark.

Aschwammwollelso habe ich – eben, weil es der Wahrheitsfindung dient (und ich diesen Blog gerne bebildern wollte) – nur ein paar Reihen mit dem so genannten Schwammgarn gehäkelt. Irgendwo las ich, dass es schön weich sei und nicht an den Fingern reibe. Das mag für Handwerkerhände, die ständig mit hartem Material umgehen müssen, vielleicht zutreffen. Ich Mimöschen fand es jetzt nicht wirklich kuschelig, aber gut möglich, dass Paketgarn doch viel schlimmer ist. Eine „Geld zurück Garantie“ hätte ich mir übrigens gewünscht, als der Fadenanfang auch durch intensivste Suche nicht zu ermitteln war, und erst der beherzte Griff zur Schere einen Maschenanschlag ermöglichte.

Jedenfalls habe ich die wenigen Reihen wieder aufgeribbelt und werde das Garn verschenken. Ich suche noch jemandem mit Interesse an einer knallroten, stacheligen Klopapierrollen-Hülle für die Ablage unter dem Auto-Heckfenster.

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